Dabei handelt es sich um Kalkmörtelboden, die eine Stärke bis zu 10 cm aufweisen. Da Versuche mit hydraulischen Kalken keine befriedigenden Ergebnisse brachten, entschied man sich für die ursprünglich verwendeten Materialien und Arbeitstechniken. So füllt ein grober Mörtel aus Luftkalk, Kies und Sand eine abgestimmte Mischung. Pigmente, die der zweiten Mischung beigefügt oder partiell in Fresko aufgetragen sind, sorgen für die erforderliche Farbigkeit. Eine geölte Verseifung verleiht der Oberfläche die richtige Brillanz und schützt vor Verschmutzung.
Archiv für den Monat: März 2009
Lehmkaseinböden – Preiswerte Alternative
Die Technik der Lehmkaseinböden ist eine preisgünstige und erprobte Methode, auf dem Boden eine Strapazierfähige Lehmoberfläche einzubauen. Der Lehmkaseinboden besteht aus einer ausgesuchten Lehmrezeptmischung, die mit Kasein (Milcheiweiss) vergütet wird und auf entsprechend vorbehandelte Untergründe dünn aufgezogen wird und mit Öl und Carnaubawachs oberflächenbehandelt wird. Lehmkaseinböden sind fugenlos in einem Arbeitsgang einzubauen; der Untergrund muss fest sein und sorgfältig vorbereitet werden. Die Farbpalette ist unbegrenzt und reicht von allen Erdfarben bis hin zu mit Farbpigmenten eingefärbten Böden. Die verfügbaren Mischungen weiss, gelb, rot und schwarz können je nach Zwischentönen miteinander vermischt oder je nach Bedarf mit bis zu fünf Prozent Erdpigmenten ergänzt werden. Beim Lehmkaseinboden ist wiederum die Handarbeit für Erscheinungsbild und Bodenqualität entscheidend. Faszinierend an den Kaseinböden ist die ökologische und gestalterische Qualität. Alle verwendeten Materielien sind ungiftig. Bodenreste können problemlos über den Kompost entsorgt werden.
