Kategorie-Archiv: Techniken

Lehm-Kasein-Spachtelboden

Fugenloser Bodenbelag auf rein ökologischer Basis


Schule Allenmoos Zürich
Wände: Lehmputz
Boden: Lehmkaseinspachtelung geölt und gewachst

Die Technik der Lehmkaseinböden ist eine preisgünstige und erprobte Methode, auf bestehendem Boden eine strapazierfähige Lehmoberfläche einzubauen. Der Lehmkaseinboden besteht aus einer ausgesuchten Lehmrezeptmischung, die mit Kasein (Milcheiweiss) vergütet wird und auf entsprechend vorbehandelte Untergründe dünn aufgezogen und mit Öl und Carnaubawachs oberflächenbehandelt wird. Lehmkaseinböden sind fugenlos in einem Arbeitsgang einzubauen; der Untergrund muss fest sein und sorgfältig vorbereitet werden. Die Farbpalette ist unbegrenzt und reicht von allen Erdfarben bis hin zu mit Farbpigmenten eingefärbten Böden. Die verfügbaren Mischungen weiss, gelb, rot und schwarz können je nach Zwischentönen miteinander vermischt oder je nach Bedarf mit bis zu fünf Prozent Erdpigmenten ergänzt werden. Beim Lehmkaseinboden ist wiederum die Handarbeit für Erscheinungsbild und Bodenqualität entscheidend. Faszinierend an den Kaseinböden ist die ökologische und gestalterische Qualität. Alle verwendeten Materialien sind ungiftig. Bodenreste können  problemlos über den Kompost entsorgt werden.

Kalkglätte wieder entdeckt

Die Kalkglätte wurde bereits von den Römern verarbeitet und war in unserem Raum bis in die Barockzeit weit verbreitet, dann aber in Vergessenheit geriet.

Der Rohstoff Kalkstein wird in unserem Kalkofen gebrannt und daraus wird der Kalkstein in einem speziellen Verfahren gelöscht. Durch dieses Verfahren kann die Glätte ohne jegliche Zuschläge wie Sand oder Marmormehl hergestellt werden.

Die starke Verdichtung bei der Verarbeitung ergibt eine hohe Festigkeit.
Wasserbeständig wird die Kalkglätte, indem sie noch im feuchten Zustand mit Kaliseife behandelt wird.

Kalkglätte findet Verwendung in Denkmalpflege und bewährt sich hervorragend im ökologischen Bau in Nasszellen, an Wänden und Fussböden. Sie bietet vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten, kann fugenlos verarbeitet und in verschiedenen Tönen eingefärbt werden.
Sie ist angenehm im Kontakt und gibt dem Raum eine natürliche Wirkung.

Mörtelboden

Dabei handelt es sich um Kalkmörtelboden, die eine Stärke bis zu 10 cm aufweisen. Da Versuche mit hydraulischen Kalken keine befriedigenden Ergebnisse brachten, entschied man sich für die ursprünglich verwendeten Materialien und Arbeitstechniken. So füllt ein grober Mörtel aus Luftkalk, Kies und Sand eine abgestimmte Mischung. Pigmente, die der zweiten Mischung beigefügt oder partiell in Fresko aufgetragen sind, sorgen für die erforderliche Farbigkeit. Eine geölte Verseifung verleiht der Oberfläche die richtige Brillanz und schützt vor Verschmutzung.

Lehmkaseinböden – Preiswerte Alternative

Die Technik der Lehmkaseinböden ist eine preisgünstige und erprobte Methode, auf dem Boden eine Strapazierfähige Lehmoberfläche einzubauen. Der Lehmkaseinboden besteht aus einer ausgesuchten Lehmrezeptmischung, die mit Kasein (Milcheiweiss) vergütet wird und auf entsprechend vorbehandelte Untergründe dünn aufgezogen wird und mit Öl und Carnaubawachs oberflächenbehandelt wird. Lehmkaseinböden sind fugenlos in einem Arbeitsgang einzubauen; der Untergrund muss fest sein und sorgfältig vorbereitet werden. Die Farbpalette ist unbegrenzt und reicht von allen Erdfarben bis hin zu mit Farbpigmenten eingefärbten Böden. Die verfügbaren Mischungen weiss, gelb, rot und schwarz können je nach Zwischentönen miteinander vermischt oder je nach Bedarf mit bis zu fünf Prozent Erdpigmenten ergänzt werden. Beim Lehmkaseinboden ist wiederum die Handarbeit für Erscheinungsbild und Bodenqualität entscheidend. Faszinierend an den Kaseinböden ist die ökologische und gestalterische Qualität. Alle verwendeten Materielien sind ungiftig. Bodenreste können problemlos über den Kompost entsorgt werden.

Das Kalkbrennen und -löschen

der Ofen in betriebDas Kalkbrennen ist ein jahrtausende altes Handwerk. Als Baumaterial zur Erstellung von Mauern, als auch für das Tünchen von Fassaden war und ist Kalk unentbehrlich. Seit der Antike über das Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert wurde fast in jeder Talschaft Kalk gebrannt.
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